Aus dem "emmenmail" Februar 2018 (Red. Sabine Moser)

Talentbühne 2018

Die Talentbühne der Musikschule Emmen fand am 20. Januar 2018 vormittags in der Kirche Bruder Klaus statt. Dem Konzert ist eine Vorausscheidung im September 2017 vorausgegangen, bei der sich die Talente von einer zweiköpfigen Jury für das Konzert qualifizieren mussten.

Jan von Rotz spielte die Romanze aus dem Klarinettenkonzert von K. Stamitz

„Nicht das fehlerfreie und perfekte Musizieren soll im Zentrum stehen, sondern die Begeisterung und die Freude an der Musik.“ Dieser Satz fiel am Schluss des Konzertes in der Dankesrede von Markus Kühnis, Musikschulleiter der Gemeinde Emmen. Bei allen neun Solistinnen und Solisten, die an diesem Samstagvormittag auf der Bühne standen, war dies deutlich spürbar. Sie boten dem Publikum ein abwechslungsreiches und spannendes Programm, wurden mal vom Jugendorchester, mal von einem Streichquintett, mal von Klavier, von einer Bigband auf Playback-CD und einmal sogar von der Orgel begleitet. Auch ein selber komponierter Song stand auf dem Programm, für den Felix Schüeli, Leiter des Jugendorchesters, eigens eine Orchesterbegleitung arrangiert hat, die den Gesang und das Klavierspiel der Komponistin Fabiola Orosaj wunderbar ergänzte.

Es spricht für die Musikschule Emmen, dass von den 14 Bewerbungen an der Vorausscheidung neun Musikschülerinnen und Musikschüler ausgewählt werden konnten, die nicht nur stilistisch eine breite Palette abdeckten, sondern auch eine grosse Vielfalt an Instrumenten und Gesang vertraten. So waren auf der Talentbühne 2018 unter anderem Cello, Panflöte, Popgesang, Saxofon, Klarinette, Klavier und klassische Gesangsduette zu hören. Das Vororchester – und damit vielleicht die Talente von morgen – eröffnete das Konzert und das Jugendorchester sorgte für den fulminanten Abschluss mit der „British Master Suite“. Das Publikum würdigte die Leistung der jungen Musikanten mit kräftigem Applaus.

 

Interview mit Fabiola Orosaj, Gesang und Klavier

Warum hast du dich für die Talentbühne angemeldet?

Ich habe mich angemeldet, weil ich immer sehr gerne an Konzerten singe und da ich auch meine eigenen Lieder schreibe, die ich bei der Talentbühne präsentieren konnte, hat mich dieses Konzert angesprochen.

Wie hast du in der Vorausscheidung das Vorspiel vor einer Jury erlebt?

Vor dem Vorspiel war ich schon nervöser als an anderen Konzerten, doch dann, als ich an der Reihe war, liess ich meiner Musik freien Lauf und genoss es einfach nur an diesem Vorspiel teilnehmen zu dürfen.

Wie hast du dich für die Talentbühne vorbereitet?

Ich habe jeden Tag geübt, um unsichere Stellen vermeiden zu können, denn am Talentkonzert möchte ich zeigen, was ich kann.

Wie viel Zeit nimmst du dir fürs tägliche Üben? Wie sieht deine Übe-Woche aus?

Das ist immer unterschiedlich, je nachdem, wann ich mich zufrieden gebe und ob ich mit meiner Leistung noch nicht ganz zufrieden bin.

Wie siehst du deine musikalische Zukunft? Welche Pläne hast du?

Ich wähle im nächsten Schuljahr das Schwerpunktfach Musik und freue mich schon darauf.

Doris Spörri überreicht allen Solistinnen und Solisten eine Rose für die gelungene Leistung.

(Text und Interview: Sabine Moser)